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TU Berlin

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Modul: Routinedaten im Gesundheitswesen - Analysemöglichkeiten und Interpretation

Durchführende Dozentin: Ulrike Nimptsch

Titel des Moduls:
Routinedaten im Gesundheitswesen - Analysemöglichkeiten und Interpretation
Englisch: Health Care Routines - Analysis Options and Interpretation
LP (nach ECTS):
3
Verantwortlich für das Modul:
Busse, Reinhard
Ansprechpartner für das Modul:
Nimptsch, Ulrike
E-Mail:

Sekretariat:
H 80
POS-Nr.:


URL:
www.mig.tu-berlin.de/menue/home/
Sprache:
Deutsch
Modulbeschreibung
Lernergebnisse
Dieses Modul richtet sich primär an Studierende des MScPH der Berlin School of Public Health (als Vertiefungsmodul). Teilnehmer aus anderen Studiengängen sind ebenfalls willkommen.  
 
In der Gesundheitsversorgung werden administrative Daten routinemäßig erhoben und in standardisierter Form elektronisch gespeichert. Diese Routinedaten sind unter anderem eine wertvolle Datenquelle zur Bearbeitung gesundheitsbezogener Forschungsfragen, insbesondere im Bereich der Versorgungsforschung. Die darauf basierenden Ergebnisse sind häufig Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungsfindungen.  
 
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Kenntnisse zur Entstehung von Routinedaten in verschiedenen Versorgungssektoren des deutschen Gesundheitswesens und zu den in die diesen Daten enthaltenen Informationen. Sie kennen die Rahmenbedingungen und Zugangsmöglichkeiten, um Routinedaten aus der Gesundheitsversorgung für Forschungszwecke zu nutzen. Sie können Analysen, die auf Routinedaten basieren, methodisch bewerten, die Ergebnisse unter Berücksichtigung der Limitationen interpretieren und eigene Analysen auf der Basis von Routinedaten planen.
Lerninhalte
Die Unterrichtseinheiten umfassen die folgenden Themen:
  • Entstehung von Routinedaten in verschiedenen Versorgungssektoren des deutschen Gesundheitswesens (z.B. Krankenhausversorgung, ambulante ärztliche Versorgung, Arzneimittelversorgung)
  • Datenstrukturen und Dateninhalt
  • Rahmenbedingungen der Datennutzung und Zugangsmöglichkeiten zu Datenbeständen für Forschungszwecke
  • Grundlagen der Auswertung von Routinedaten und Interpretation von Ergebnissen
  • Gute wissenschaftliche Praxis und Berichtsstandards



Arbeitsaufwand und Leistungspunkte
1 ECTS entspricht 30.0 Stunden (Runden: Aufrunden)

90.0h
Aufwandbeschreibung:
Multiplikator:
Stunden:
=
Präsenzzeit
7.0
4.0h
28.0
Vor-/Nachbereitung
7.0
6.0h
444.0
Prüfungsvorbereitung
1.0
20.0h
20.0
Beschreibung der Lehr- und Lernformen
Das Modul besteht aus einer 4-stündigen Vorlesung im Semester, die an sieben Terminen abgehalten wird. Am Ende des Semesters wenden die Teilnehmer das vermittelte Wissen an. Dafür analysiert jeder Teilnehmer eine wissenschaftliche Veröffentlichung, die auf Routinedaten basiert, und bewertet diese im Hinblick auf die zugrundeliegenden Datenquellen, die methodische Herangehensweise und die Einhaltung von Berichtsstandards. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Referates vorgetragen.
Voraussetzungen für die Teilnahme / Prüfung
Wünschenswerte Voraussetzungen für die Teilnahme zu den Lehrveranstaltungen: Grundkenntnisse zum deutschen Gesundheitswesen, Interesse für die gesundheitsbezogene Forschung.  
Verpflichtende Voraussetzungen für die Modulprüfungsanmeldung: Keine.
Abschluss des Moduls
Benotung: benotet.
Prüfungsform: Referat
Die Portfolioprüfung besteht aus den folgenden Elementen, in denen in der Summe maximal 100 Punkte
erreicht werden können. Die Benotung erfolgt nach dem gemeinsamen Notenschlüssel der Fakultät VII
(Beschluss des Fakultätsrates vom 28.05.2014 - FKR VII-4/8-28.05.2014).

Studienleistung
Gewicht
Referat
100
Dauer des Moduls
Das Modul kann in 1 Semester(n) abgeschlossen werden.
Maximale Teilnehmer(innen)zahl
Das Modul ist auf 25 Teilnehmer begrenzt.
Anmeldeformalitäten
Die Anmeldung zu der Lehrveranstaltung erfolgt am ersten Termin vor Ort.
Literaturhinweise, Skripte
Skripte in Papierform vorhanden? Nein
Skripte in elektronischer Form vorhanden? Nein

Literatur:

  • Publikationsliste: www.seqmgw.tu-berlin.de/menue/publikationen/
  • Swart E, Ihle P, Gothe H, Matusiewicz D (Hrsg.) Routinedaten im Gesundheitswesen. Handbuch Sekundärdatenanalyse: Grundlagen, Methoden und Perspektiven. Bern: Verlag Hans Huber 2014.

  • Swart E, Gothe H, Geyer S, Jaunzeme J, Maier B, Grobe TG, Ihle P. Gute Praxis Sekundärdatenanalyse (GPS): Leitlinien und Empfehlungen. Gesundheitswesen 2015; 77(02): 120-126.
  • Swart E, Bitzer EM, Gothe H, Harling M, Hoffmann F, Horenkamp-Sonntag D, Maier B, March S, Petzold T, Röhrig R, Rommel A, Schink T, Wagner C, Wobbe S, Schmitt J. STandardisierte BerichtsROutine für Sekundärdaten Analysen (STROSA) – ein konsentierter Berichtsstandard für Deutschland, Version 2. Gesundheitswesen 2016; 78(S 01): e145-e160.

  • Benchimol EI, Smeeth L, Guttmann A, Harron K, Moher D, Petersen I, Sørensen HT, von Elm E, Langan SM, the RECORD Working Committee.  The REporting of studies Conducted using Observational Routinely-collected health Data (RECORD) Statement.  PLoS Medicine 2015;12(10):e1001885.
Sonstiges

Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls finden Dienstags 23.10.18, 06.11.18, 20.11.18, 04.12.18, 15.01.19, 29.01.19 und 12.02.19 im Raum MA 142 von 14:00 bis 18:00 statt.

Ansprechpartner: Ulrike Nimptsch,

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